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Selbstgebackener Kuchen

Ich liebe kaum etwas mehr als zu backen. Leider ist so ein Kuchen viel zu groß um täglich einen neuen zu backen bzw. zu essen. Daher freue ich mich immer, wenn ich zu Geburstagen oder anderen Anlässen die Gelegenheit habe, Kuchen oder Torten für Freunde und Familie zu backen. Und das beste ist: einem selbstgemachten Kuchen kann kaum jemand widerstehen.

Aber welchen Kuchen ist der richtige? Natürlich kommt es hier auf die Geschmäcker der/des Beschenkten an, aber auch auf Dein Können beim Backen.

Wenig schief gehen, kann bei einem einfachen Marmorkuchen. Dieser kann je nach Wunsch auch als purer Schoko- oder Vanillekuchen, als Zitronenkuchen oder mit Schokostückchen gebacken werden. Auch bei der Verzierung gibt es unzählige Varianten, den Guss und die Toppings ganz nach den Vorlieben des Beschenkten anzupassen.

Mein Marmorkuchen – der Guss aus weißer Schokolade und die Verzierung mit Smarties erfolgte später

Sind die Backfähigkeiten ein wenig fortgeschrittener und ist genügend Zeit für die Zubereitung eingeplant, ist eine Torte ein tolles Geschenk. Viele Süßmäuler freuen sich z.b. über eine Schoko- oder eine Marzipantorte.

Selbstgebackene Walnuss-Marzipan-Torte

Zu guter Letzt möchte ich meinen Lieblingskuchen nicht vorenthalten: Zupfkuchen. Seit Jahren backe ich den Kuchen (für mich selbst – und für meine Gäste) an meinem Geburtstag. Die Mischung aus Schokoteig und der vanilligen Quarkfüllung ist einfach traumhaft.

Mein Lieblingszupfkuchen (ganz rechts – im Miniformat)

Ich möchte das Zupfkuchenrezept an dieser Stelle nicht vorenthalten. Viel Spaß beim Nachbacken!

Rezept für den leckersten Zupfkuchen der Welt

Teig

  • 300g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 150g Margarine
  • 150g Zucker
  • 1 Ei
  • 30g Kakaopulver

Füllung

  • 500g Magerquark
  • 200g neutrales Öl (z.b. Raps oder Sonnenblume)
  • 200g Zucker
  • 3 Eier
  • 2 EL Speisestärke
  • 1 Prise echte Vanille

Für den Teig alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und verkneten. Evt. mit den Händen kneten, falls sich mit dem Mixer kein gleichmäßiger Teig ergibt. Dann 2/3 des Teiges in eine Springform (26er oder 28er) geben und auf dem Boden und an dem Rand der Form festdrücken. Das restliche Drittel des Teiges für die „Zupfen“ oben auf dem Kuchen beiseitestellen.

Für die Füllung alle Zutaten mit einem Handmixer verrühren. Dann die Masse auf den Teig in der Springform geben.

Bevor der Kuchen in den Ofen kommt, muss nun noch der restliche Teig auf dem Kuchen verteilt werden. Das kann einfach in Form von Streuseln oder größeren Flecken passieren. Alternativ sieht es auch schön aus, wenn man z.b. Sterne oder Herzen aussticht und diese dann auf dem Kuchen verteilt.

Der Kuchen muss ca. 1 Stunde bei 180 Grad Umluft in den Ofen.

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