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Strategiespiele

In einem vorherigen Artikel habe ich bereits Spiele vorgestellt, die vor allem an Geburtstagsfeiern oder mit größeren Gruppen Spaß machen. Jetzt möchte ich die Gelegenheit nutzen, einige Strategiespiele vorzustellen. Das heißt bei den Spielen steht das strategische Denken im Vordergrund und es wird bestimmt das ein oder andere Mal zu „Denkpausen“ kommen. Ein wenig Geduld und Freude am Entwickeln einer Spielstrategie ist daher gefragt.

Wir spielen sehr gerne Kingdom Builder*, das Spiel des Jahres 2012 von Queen Games. Das Spiel ist für 2 bis 4 Spieler geeignet und dauert ca. 45 min. Ziel des Spieles ist es, ein eigenes Königreich aufzubauen und dabei möglichst viele Spielpunkte in Form von Gold zu sammeln. Jede/r Spieler/in erhält hierfür zu Beginn des Spieles Siedlungen, die er/sie im Laufe des Spiels auf dem Spielbrett aufbauen kann. Dabei wird auf verschiedenen Geländearten wie zum Beispiel Wald oder Canon gebaut. Die Hauptregel des Spieles besteht darin, dass wenn möglich angrenzend an die eigenen Siedlungen gebaut werden muss. Besonders schön ist an dem Konzept des Spiels, dass sowohl das Spielfeld durch die Zusammensetzung aus verschiedenen Platten als auch die Aufgaben durch eine Anzahl an verschiedenen Aufgabenkarten bei jeder Runde variieren. Inzwischen gibt es bereits viele Erweiterungen des Ursprungsspieles, die für immer neue Herausforderungen und spannende Aufgaben sorgen.

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Ein interessantes Strategiespiel ist auch Dominion* von Rio Grande Games. Das Spiel lässt sich ebenfalls mit 2 bis 4 Spielern spielen. Laut der Angabe auf dem Spielekarton dauert ein Spiel ca. 30 min. Wenn man die ein oder andere Erweiterung besitzt, kann das Spiel nach meiner Erfahrung auch deutlich länger dauern. Das besondere an Dominion ist, dass das Spiel nicht auf ein klassisches Spielbrett aufbaut, sondern kartenbasiert ist. Im Spielverlauf stellt jede/r Spieler/in sich ein eigenes Kartendeck zusammen. Die Handkarten haben Auswirkungen auf die Anzahl der zu ziehenden Karten und der Aktionen sowie die Höhe der verfügbaren Geldbeträge in der Runde. Die Herausforderung besteht u. a. darin viele Punktekarten zu sammeln und gleichzeitig „spielfähig“ zu bleiben, denn je mehr Punktekarten auf der Hand, umso weniger Aktions- und Geldkarten…

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Mal ein ganz anderes Spiel im Bereich Strategie ist Die Quacksalber von Quedlinburg* von Schmidt Spiele. Die Spieler/innen müssen hierbei einen Zaubertrank brühen. Aber Vorsicht! Sind zu viele Knallerbsen in den Kessel gelangt, explodiert er und es winken bei der Auswertung einige Nachteile. Das Spiel ist für 2 bis 4 Spieler/innen geeeignet und dauert ca. 45 min. Der Spielablauf gliedert sich in mehrere Runden in denen alle Spieler/innen gleichzeitig ihren Trank brühen. Dafür zieht jede/r nach und nach „blind“ Zutatenplätchen aus einem Säckchen. Später in der Kaufphase gilt es dann die besten Zutaten für die nächste Runde zu ergattern. Mir gefallen besonders die vielen kleinen Details im Spiel. So sind auf der Wertungsleiste zum Beispiel Ratten aufgezeichnet. Die Anzahl der Rattenschwänze zwischen dem/der vordersten Spieler/in und den folgenden Spielern/innen geben an, wieviel Vorsprung beim Brauen der Tränke die hinten liegenden Spieler/innen erhalten. Bitte beim Kauf des Spiels auf keinen Fall von den vielen kleinen Teilchen abschrecken lassen. Einmal gelernt, macht das Spiel sehr viel Spaß!

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Buchtipps für Gründungsinteressierte

Wenn ich mit Freunden im Cafe sitze und es doch etwas zu lange dauert bis der Kaffee endlich gebracht wird oder es auf dem durchgesessenen Cafesessel nach wenigen Minuten einfach nicht mehr gemütlich ist, beginnen bei uns Gespräche, wie: „Wenn das mein Cafe wäre…“ oder „Wenn ich einen Laden aufmachen würde, dann…“. Wir tauschen uns über unsere Businessideen aus und schmieden lockere Pläne  für die Realisierung eines eigenen Cafes, Restaurants, Hotels o. ä.. Sucht ihr ein Geschenk für eine Person, die auch immer neue Geschäftsideen hat und die vielleicht sogar mit dem Gedanken spielt die Ideen in die Tat umzusetzen? Dann kann ich die folgenden Bücher als Geschenk empfehlen. Sie beschreiben die Erfahrungen von Gründern/-innen, die basierend auf dem ersten „Was wäre wenn“ tatsächlich erfolgreiche Unternehmen gegründet haben.

Da ich Cafebesuche sehr liebe, hat mir das Buch der Gründerin der Cafekette Balzac sehr gut gefallen. Vanessa Kullmann beschreibt in ihrem Buch Keine große Sache* den Weg von der Idee „Coffee to go“ nach Deutschland zu bringen bis zu den ersten paar Jahren nach der Gründung von Balzac. Vanessa Kullmann erklärt detailiert, was die Gründung für sie bedeutet hat und wie sich ihr Leben dadurch verändert hat. In dem locker geschriebenen Buch könmnen die Leser ihre Erfolge aber auch Misserfolge mitverfolgen. Das Buch bietet viele Ansätze für die Umsetzung der eigenen Businessideen und zeigt Herausforderungen, die möglicherweise auf Gründer/innen zu kommen, auf.

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Ein weiteres spannendes Buch im Themenspektrum Gründung ist Machen!: Das Startup-Buch der mymuesli-Gründer*. Während des Lesens wird jedem schnell klar, dass zum Start eines Unternehmens unendlich viel Arbeit und vor allem Recherche gehört. Ich war sehr beeindruckt, welche Aspekte die Gründer von mymuesli alle zu beachten hatten und welche Herausforderungen sie gemeistert haben. Und doch ist die Botschaft des Buchs klar: Den Traum des eigenen Unternehmens zu realisieren ist möglich! Einfach loslegen lautet hierzu die Devise!

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Auch die Airbnb Story* berichtet von der Gründung eines inzwischen sehr erfolgreichen Unternehmens. Auf der Amazonseite heißt es, die drei Gründer haben mit Airbnb die „Übernachtungsindustrie revolutioniert“. Ich muss sagen, ich habe das Buch leider noch nicht gelesen. Es liegt derzeit noch auf meinem ehrlich gesagt recht hohen Stapel an noch zu lesenden Büchern. Für alle, die sich für die Übernachtungsbranche interessieren oder vielleicht selbst bereits Airbnb genutzt haben, ist es aber sicherlich eine interessante Lektüre.

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Feel good Romanzen für einen gemütlichen Leseabend

An einem Tag, an dem alles schief geht, hilft bei mir häufig nur eins um zumindest den Abend noch zu retten: Ein gemütlicher Leseabend auf dem Sofa oder eingekuschelt im Bett. Romane mit Happy End und ganz viel Liebe können mich an solchen Abenden entspannen. An „guten Tagen“ lese ich querbeet von Biografien über Romane, Fantasy etc. Aber es gibt Tage, da hilft nur noch ein Buch, das sich anfühlt wie nach Hause kommen. Vielleicht geht es der ein oder anderen (vermutlich eher) Leserin dieses Blogs bzw. einer zu beschenkenden Freundin, Schwester, Mutter, Schwägerin, Bekannten,… ähnlich? Hier folgen die Bücher, die ich für solche Abende empfehle:

Mein liebste Autorin ist in solchen Fällen Sarah Morgan. Sie lebt in London und schreibt ihre Bücher auf Englisch. Ich lese die Bücher sehr gerne in der Originalsprache, aber auch die deutschen Übersetzungen sind empfehlenswert. Besonders gut gefällt mir, dass Sarah Morgan immer wieder kleine Serien schreibt, d.h. die Romane handeln zum Beispiel von drei Freundinnen und aus der Perspektive von jeder von ihnen gibt es ein Buch. Die Serien werden vervollständigt durch Kurzromane und sind teilweise auch miteinander verbunden bzw. die Personen tauchen in einer anderen Serie wieder auf. Dadurch schafft Sarah Morgan eine kleine Welt für sich, in der die Leserinnen immer wieder auf alte Bekannte treffen und sich einfach wohl fühlen können. Meine liebste Serie spielt auf der kleinen Insel Puffin Island und handelt von Emily (Einmal hin und für immer*), Brit (Für immer und ein Leben lang*) und Sky (Für immer und einen Weihnachtsmorgen*), die eine enge Freundschaft verbindet und die in den Romanen jeweils ihre große Liebe finden. Das aufkommende Gefühl von „heile Welt“ wird immer wieder durch Probleme gestört. Zum Schluss wendet sich aber stets alles zum Guten.

                   

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Eine weitere Autorin, die ich erst im letzten Jahr entdeckt habe, heißt Mona Kasten. Sie kommt aus Hamburg und schreibt – so steht es auf ihrer Website- „Romane mit Herz“. Besonders gut gefällt mir ihre „Again“ Reihe, die mit dem Roman Begin Again* beginnt. Hier geht es um Allie, die zum Start ihres Studiums in eine neue Stadt zieht und bei ihrer Wohnungssuche Kaden begegnet. Die sich entwickelnde Beziehung zwischen den beiden ist voller Höhen und Tiefen. Und auch weit weg von Zuhause, holen Allie Probleme ein, vor denen sie eigentlich fliehen wollte. Die folgenden Romane in der Reihe heißen Trust Again* und Feel Again* und werden aus der Perspektive von Allies Freunden erzählt. Aus meiner Sicht wird die Reihe mit jedem Buch besser und die Protagonisten werden interessanter und vielschichtiger. Daher bin ich schon sehr gespannt auf den vierten Band der Serie, der im Juni 2019 endlich erscheint (Hope Again*).

                   

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